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48. Feldbogen Osterturnier 2026 in Dahn

Details
Zuletzt aktualisiert: 20. April 2026

48. Internationales Feld- und Jagdturnier am 04. und 05. April 2026 in Dahn

Am Osterwochenende fand in Dahn, nahe der französischen Grenze in der Südwestpfalz, das legendäre Feldbogen Osterturnier in seiner 48. Ausführung statt. In einer sagenhaften Sandsteinlandschaft eingebettet, das Dahner Felsenland, wurden zwei spektakuläre Feldbogen Parcours aufgebaut. Über zwei Tage nahmen etwa 400 Bogenschützen daran teil. In jedem Parcours standen 28 Scheiben auf Entfernungen zwischen 10 und 61 Meter in einem extrem anspruchsvollen Gelände. Am ersten Tag stand eine Jagd- und Feldrunde auf dem Programm. Auf jede Scheibe mussten 4 Wertungspfeile, und somit insgesamt 112 Pfeile geschossen werden. Der zweite Tag stand im Rahmen der Tierbildrunde. Da reichte im besten Fall ein Pfeil pro Scheibe, wenn dieser das Tierbild getroffen hat. Doch auch die besten Schützen benötigten dafür den einen oder anderen „Nachlader“ um im zweiten oder sogar dritten Schuss den Pfeil in der Trefferzone im Tierbild zu platzieren.

Von unserem Verein nahmen zwei Bogenschützen daran teil. Bei den Recurve Masters startete Markus Zellmann in einem 20-köpfigen Teilnehmerfeld. Kristin Schönbach startete bei den Compound Damen mit neun weiteren Teilnehmerinnen.

Samstag früh ging es bereits gegen 8 Uhr mit Einschießen und um 9 Uhr mit der Begrüßung und Abmarsch in den Parcours los. Es wurde ein sehr langer und anstrengender Tag. Die 28 Scheiben waren eindrucksvoll in die Landschaft integriert. Bei teilweise extremen Hoch- und Tiefschüssen wurde, abgesehen von dem Laufen und Stehen in der Hanglage beim Schießen, sehr viel von den Schützen abverlangt. Fast durchgängiger Nieselregen machte das Ganze nicht einfacher. Einige Schützen hatten bereits im Laufe des Nachmittags kaum noch „Körner“ für die restlichen Ziele übrig. Das Wandern und vor allem das präzise Schießen in diesem Ausnahmeparcours forderte bei vielen seinen Tribut. Erst gegen 20 Uhr kamen die letzten Schützen zurück.

Markus lag zur Halbzeit (im weißen Parcours) auf den 2. Platz und Kristin (im roten Parcours) auf dem 3. Platz, jeweils knapp mit 2 bzw. 4 Ringen hinter den Führenden und deutlichen Rückstand nach hinten.

Sonntagfrüh ging zu den gleichen Zeiten wie am Tage zuvor mit dem zweiten Tag weiter. Das Wetter meinte es jetzt mit den Schützen besser. Klarer Himmel sorgte zwar in der Früh zu eisigen Temperaturen, doch die Sonne pushte die Wohlfühltemperatur am späten Vormittag doch zügig nach oben. Gegen Nachmittag wurde es auch zunehmend windiger mit teilweise heftigen Böen. Bei der Tierbildrunde war präzises Schießen nötig um eine gute Ringzahl zu bekommen. Die „Killzone“ in den Tierbildern war nicht wirklich groß und besonders auf den weiten Distanzen (bis 60 Metern) auch extrem klein. Die beiden Parcours wurden von den Schützen getauscht. Die, die am ersten Tag den weißen Parcours geschossen hatten, mussten jetzt in den roten Parcours – und umgekehrt. Der rote Parcours war der eindeutig schwierigere von den beiden. Das zeigte auch die Ringzahlen bei vielen Schützen im Vergleich der beiden Tage.

Markus hatte bei einigen Scheiben seine Probleme und benötigte 5-mal den „zweiten Pfeil“ um die Wertungszone zu treffen und somit standen 6 Ringe weniger als am Tag davor zu Buche. Doch auch seine Konkurrenten hatten ja den gleichen Parcours zu bewältigen und auch ihre Probleme damit. Da der Führende bei den Recurve Masters deutlich mehr Ringe einbüßte schaffte er den Sprung an die Spitze und siegte mit 9 Ringen Vorsprung.

Bei Kristin, durch die Zielgenauigkeit und Pfeilschnelligkeit des Compounds ging es in ihrer Klasse deutlich enger zu. Da wirken sich kleine Patzer und ungenaueres Schießen deutlicher aus. Sie konnte zwar 4 Ringe auf den ersten Tag drauf packen, doch die direkte Konkurrenz machte es einen ticken besser und somit enteilte die spätere Siegerin und gewann diese Klasse mit 24 Ringen Vorsprung. Am Ende konnte Kristin den 3. Platz halten. Beide nahmen wunderschöne handgefertigte Unikate aus Metall und Holz von einer lokalen Firma als Preise mit nach Hause.

Für alle die das Feldbogenschießen mögen und lieben sollte jeder einmal in Dahn geschossen haben. Es ist auf jeden Fall eine Reise wert!

Hier einige Impressionen vom Feldbogen-Turnier in Dahn

6. Bad Homburg OPEN 2026

Details
Zuletzt aktualisiert: 16. Februar 2026

Goldener Triumph - Markus Zellmann gewinnt Hallenturnier

Auch in diesem Jahr nahm Markus Zellmann an den renommierten Bad Homburg OPEN, am 14.02.2026 teil – einem besonderen Hallenturnier auf 18 Meter Distanz, das durch sein außergewöhnliches Wettkampfformat besticht.

Die Idee hinter dem Turnier ist ebenso einfach wie spannend: Schützinnen und Schützen aus unterschiedlichen Bogenklassen – Compound-, Recurve-, Blank- und Langbogen – treten gemeinsam in einer Wertung gegeneinander an. Statt klassischer Ringwertung zählt ausschließlich „Gold oder nicht Gold“. Jeder Pfeil, der die goldene Trefferzone trifft, wird gewertet – alle anderen nicht. Um dabei Chancengleichheit zwischen den verschiedenen Bogenklassen zu gewährleisten, sind die goldenen Trefferzonen je nach Bogenklasse unterschiedlich groß. So wird ein direkter und fairer Vergleich möglich.

In diesem Jahr stellten sich 54 Teilnehmende dieser besonderen Herausforderung. Nach der Qualifikationsrunde zogen die besten zehn Schützinnen und Schützen ins Finale ein. Markus Zellmann präsentierte sich dabei in beeindruckender Form: Mit starken 57 von 60 möglichen Goldtreffern sicherte er sich souverän den zweiten Platz in der Vorrunde und damit den Einzug ins Finale.

Dort wurde es noch einmal richtig spannend. Im Finalmodus wurden pro Runde drei Pfeile geschossen, und nur diejenigen bleiben im Wettbewerb, die die höchste Trefferanzahl erreichen. Doch Markus bewies Nervenstärke und Konstanz: In allen vier Finalrunden erzielte er jeweils drei Goldtreffer – eine makellose Leistung. Mit dieser beeindruckenden Serie sicherte er sich den Sieg bei den diesjährigen Bad Homburg OPEN. Dieses war zudem der erste Sieg eines „Nicht Compounders“. Denn alle Jahre zuvor siegte immer ein/e Compoundschütze/in bei den bisherigen Bad Homburg OPEN.

Ebenfalls erwähnenswert ist der 5. Platz von unserm neuen Vereinsmitglied Kristin Schönbach die für ihren Erstverein, den „Offenbacher Flobertschützen“, mit ihrem Compound an den Start gegangen ist.

Ein großartiger Erfolg für unsere beiden Schützen und ein verdienter Lohn für eine starke Leistung. Zudem war es erneut eine rundum gelungene Veranstaltung bei einem ausgesprochen herzlichen Gastgeber in Bad Homburg.

Ergebnisse Endergebnis
Finale
Qualifikation

 

20260214 BadHomburg 2

20260214 BadHomburg 1

Bocksbeutel-Turnier 2026 in Oberdürrbach

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Zuletzt aktualisiert: 16. Februar 2026

Neujahrsschießen beim Bocksbeutelturnier 2026 in Oberdürrbach

Der SV Tell Kleinostheim ist am Samstag, den 03.01.2026, mit drei Schützen beim traditionell ersten Turnier des neuen Jahres, dem Bocksbeutelturnier in Oberdürrbach, an den Start gegangen. Alle drei Teilnehmer traten in der Klasse Recurve Herren an. Mit zwei starken Durchgängen sicherte sich Sven Lang mit hervorragenden 563 Ringen und persönlicher Bestleistung den ersten Platz. Ihm folgte Marlon Kallnik, der als Junior ebenfalls bei den Herren startete und einen sehr guten dritten Platz erreichte. Stephan Kallnik komplettierte das starke Mannschaftsergebnis mit einem sechsten Platz in der Herrenklasse. In der Mannschaftswertung konnten die Schützen des SV Tell mit insgesamt 1509 Ringen ebenfalls den ersten Platz erringen.

Der SV Tell Kleinostheim gratuliert den Turnierteilnehmern herzlich zu dieser Leistung und wünscht allen Tell-Bogenschützen einen guten Start ins neue Jahr, viel Erfolg bei den kommenden Turnieren und stets „Alles ins Gold“.

20260103 Bocksbeutelturnier

Vatertagsturnier 2025 in Wiesental

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Zuletzt aktualisiert: 16. Februar 2026

Vatertagsturnier in Wiesental am 29.05.25

Sven Lang und Annka Hicke waren die einzigen Teilnehmer des SV Tell in Wiesental in der Nähe von Speyer. Beide schossen ihre persönliche Bestleistung auf die 70m Distanz und siegten jeweils in ihren Klassen. Sven bei den Herren mit 630 Ringen, Annka bei den Juniorinnen mit 598 und Turnierrekord in dieser Klasse. Um zusätzlich eine Mannschaftswertung mit drei Schützen zu erreichen, starteten sie für das PAS-Team vom Personal Archery Shop mit einem weiteren Schützen. Auch hier holten sie den ersten Platz.

An den „Team und Mixed Team Deutschen Meisterschaften“ Ende Juli in Dresden starten Sven und Annka in der Mixed Team Wertung. Die Generalprobe ist damit gelungen. Herzlichen Glückwunsch und weiterhin „Alle ins Gold“.

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